Der Canal du Midi
Diskrete Unterstützung durch das kaiserliche Frankreich.
Während die Meere der englischen Blockade unterlagen, ermöglichte dieser Binnenweg den Transport von Getreide und Waren, geschützt vor den feindlichen Flotten.
Ein diskreter, aber wertvoller strategischer Vorteil.
In Béziers blieb die Überquerung des Orb jedoch weiterhin kompliziert. Die Kanalbrücke existierte noch nicht: Die Boote mussten den Fluss nach einem System befahren, das von den Jahreszeiten und dem Wasserstand abhängig war.
Hochwasser oder Dürren konnten die Überquerung verzögern oder sogar verhindern.
So trug der Kanal, auch wenn er unvollkommen war, zur wirtschaftlichen Stabilität des imperialen Frankreichs bei, fernab vom Tumult der Schlachten.
Unter der Herrschaft Napoleons I. war der Canal du Midi zwar kein Schlachtfeld, diente dem Kaiserreich jedoch unermüdlich.













